Maschinenbau: Wichtigstes Exportstandbein in Deutschland

Maschinenbau Auftragssteigerung © ddp

Deutschlands wichtigste Exportgüter im Jahr 2009 waren Maschinen. Ihr Anteil an den deutschen Ausfuhren betrug 15,1 Prozent. Infolge der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise verringerte sich der Export jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 24,1 Prozent.

An zweiter Stelle: Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile

An zweiter Stelle folgten den Statistikern zufolge Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Anteil von 14,9 Prozent an den Gesamtexporten sowie chemische Erzeugnisse mit einem Anteil von 9,1 Prozent. Dabei sanken auch die Exporte von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen gegenüber 2008 um 28,9 Prozent auf 120,5 Milliarden Euro, die chemischen Erzeugnisse um 19,4 Prozent auf 73,9 Milliarden Euro.

Die wichtigsten Exportgüter verzeichneten im vergangenen Jahr den Angaben zufolge auch die höchsten Ausfuhrüberschüsse. Für Maschinen lag der Ausfuhrüberschuss bei 71,8 Milliarden Euro. Beim Handel mit Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen wurde für 58,4 Milliarden Euro mehr exportiert als importiert. Die chemischen Erzeugnisse wiesen im vergangenen Jahr einen Ausfuhrüberschuss in Höhe von 25,3 Milliarden Euro auf.

Die wichtigsten deutschen Importgüter waren im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse mit einem Anteil von 10,4 Prozent an den Einfuhren. Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile lagen mit einem Anteil von 9,2 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von Erdöl und Erdgas mit einem Anteil von 8,2 Prozent.

(ddp/roe)

02.03.2010

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