Vor dem Start der Möbelmesse imm in Köln: Möbel werden teurer

Möbelmesse imm 2010 Foto: ddp

Morgen startet die internationalen Möbelmesse imm cologne 2010. Die Aussteller hoffen auf stabile Verkäufe. Doch schon jetzt ist klar: Möbel werden teurer.

1053 Aussteller aus 51 Ländern dabei

Neue Wohn- und Einrichtungstrends stehen ab Dienstag in Köln im Mittelpunkt der internationalen Möbelmesse 2010. Bis 24. Januar stellen 1053 Aussteller aus 51 Ländern ihre Produkte vor. Nach Angaben der Koelnmesse werden rund 100.000 Möbelstücke und noch einmal so viele Accessoires gezeigt, davon sind ein Drittel Neuheiten. In Absprache mit den Branchenverbänden aus Handel und Industrie wird die imm Cologne künftig einen Tag kürzer sein als in den Vorjahren. Allerdings sind zum Abschluss der Schau wieder zwei Publikumstage vorgesehen.

Verbraucher in Deutschland müssen sich in diesem Jahr auf höhere Preise für Möbel einstellen. «Im vergangenen Jahr sind die Preise um 1,3 Prozent gestiegen. Wir erwarten, dass sich die Entwicklung auf diesem Niveau fortsetzt», sagte Thomas Grothkopp vom Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM) vor der Messe.

Allerdings hingen die Preise von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und besonders von der Entwicklung der Energiepreise ab, die für viele der großflächigen Einrichtungshäuser ein entscheidender Kostenfaktor sei, betonte Grothkopp.

Als Trend der Möbelmesse zeichnet sich das verstärkte Interesse an mehr Nachhaltigkeit ab. Interessant sind auch Esssessel, auf denen man lange bequem sitzen kann, sowie Möbelklassiker in zeitlosem Design. Der Bereich Küche, Essen und Wohnen wird immer mehr zu einer Einheit, auch verschmelzen allmählich Schlafzimmer und Badezimmer zu einer Wellness-Einheit.

(ddp/her)

18.01.2010

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