Mit der eigenen Geschäftsidee auf Erfolgskurs

Bis zu einer halben Million Menschen haben in den vergangenen Jahren alljährlich ihren Traum von der Selbständigkeit verwirklicht. Die Gründe, einen eigenen Betrieb zu eröffnen, sind vielfältig. Bei den einen mag der Wunsch dahinter stecken, das eigene Hobby zum Beruf zu machen, bei anderen stecken oft schlichte wirtschaftliche Zwänge dahinter: Ihr Job ist gefährdet und sie finden in der Umgebung keine vergleichbare Arbeitsstelle. Der eigene Betrieb scheint also die bessere Alternative zu sein. Doch Existenzgründer sollten sich gründlich vorbereiten, um die Geschäftsidee erfolgreich verwirklichen zu können.

Das Herz der Gründung: der Business-Plan

Eine gute Idee für das eigene Geschäft ist oft schnell gefunden und hin gekritzelt. Doch dann beginnt für den Gründer erst die eigentliche Vorbereitungsarbeit: Er muss aus seiner Idee ein Konzept erstellen können, das im besten Fall auch noch mit hieb- und stichfesten Zahlen untermauert ist. In dieser Phase können sich die potenziellen Gründer professionelle Hilfe holen, etwa bei Berufsverbänden, Kammern und Organisationen wie den Wirtschaftssenioren. Diese helfen beispielsweise bei der Ausformulierung eines ausgefeilten Business-Plans. In diesen muss der Gründer Faktoren wie das Marketing, seinen Investitionsplan oder die Konkurrenzsituation berücksichtigen und aufzeigen, dass seine Idee in absehbarer Zeit Geld abwerfen kann. Der professionelle Business-Plan ist zwingend erforderlich, wenn sich der Existenzgründer auf die Suche nach Geldgebern für den Start seines Unternehmens macht.

Welche Voraussetzungen muss ein Gründer erfüllen?

Zwingend erforderlich für die Existenzgründung ist die Gewerbeanmeldung respektive die Anmeldung der selbstständigen Tätigkeit beim Finanzamt. Darüber hinaus kommt es darauf an, in welcher Branche sich der Gründer selbstständig macht. Voraussetzungen bieten etwa große Ketten wie Lieferheld. Wer ein eigenes Restaurant nach diesem Konzept eröffnen und einen Lieferservice angliedern möchte, braucht zunächst eine Gaststättenkonzession. Diese bekommt er nur, wenn er die fachliche Eignung und seine persönliche Zuverlässigkeit nachweisen kann. Natürlich müssen auch die Räumlichkeiten für den Restaurantbetrieb geeignet sein, zudem ist eine SWOT-Analyse erforderlich. Darüber hinaus wird der Existenzgründer vom sogenannten Franchisegeber bei der Umsetzung des Konzepts unterstüzt.

Sobald der Betrieb läuft, muss der frisch gebackene Restaurantchef ebenfalls verschiedene Richtlinien einhalten, um die Konzession nicht wieder zu verlieren. Hygienevorschriften, Jugendschutzgesetz und die örtliche Gaststättenverordnung sind beispielsweise wichtige Punkte. Natürlich sollte der Chef auch wissen, wie es ihm gelingt, dass sich die Gäste bei ihm rundum wohl fühlen. Hochwertige Speisen und ein ausgezeichneter Service sind dabei nur zwei für den Kunden wichtige Aspekte.

Auf die Atmosphäre kommt es an

Im Lokal ist eine gemütliche Atmosphäre und ein gelungener Mix an Veranstaltungen wichtig, damit sich die Gäste wohlfühlen. Das gilt ähnlich aber auch für alle anderen Branchen. Ein besonderes Augenmerk sollten die jungen Chefs dabei auf den Eingangsbereich legen. Denn das ist der Teil der Firma, den die Kunden als erstes sehen. Und für viele entscheidet eben der erste Eindruck. Sie sollten den Eingangsbereich also freundlich und offen gestalten und dem Kunden das Gefühl geben, dass er ein gern gesehener Gast in der Firma ist. Das erhöht die Chance beträchtlich, dass aus dem Kunden ein zufriedener Stammkunde wird.

Bildquelle: LieC (Bild 1, Finanzierung), Paul-Georg Meister/pixelio.de (Bild 2, Am Salatbuffet)