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Erfolgsrezept: Motivierte Mitarbeiter sind leistungsfähiger
Der Erfolg eines Unternehmens hängt zum großen Teil von seinen Mitarbeitern ab. Wenn diese motiviert sind, verbessert sich deren Leistung, die Loyalität und die Mitarbeiterzufriedenheit. Zufriedene Mitarbeiter sorgen dafür, dass auch die Kunden zufriedener sind. Um das Mitarbeiter-Engagement zu fördern, sollten die Maßnahmen langfristig angelegt werden und die Ziele und Aufgaben des Einzelnen an die Unternehmensstrategie angepasst sein.
Die internationale Managementberatung Hay Group und das US-Magazin Fortune haben die Rangliste der weltweit meistgeschätzten Firmen veröffentlicht. Apple, Google und Berkshire Hathaway belegen die Plätze 1 bis 3 im Gesamtranking. Die am besten bewerteten Unternehmen mit europäischer Firmenzentrale sind BMW, Nestle, Nokia, L'Oreal und Volkswagen. In den brancheninternen Vergleichen stehen mit BMW, Robert Bosch, E.ON und BASF vier deutsche Unternehmen an der Spitze.
Gründe für den Erfolg der Top-Unternehmen sind überdurchschnittliche Aktivitäten zur Mitarbeitermotivation und -bindung, wie eine begleitende Untersuchung von Hay Group zeigt. Mandy Rehmann, Practice Leiterin Hay Group Insight sagt:
"Die weltweit meistgeschätzten Unternehmen setzten auf Langzeitstrategien und zeigen wenig Nachsicht mit Führungskräften, die den langfristigen Zielen kurzfristige Gewinne vorziehen."
Außerdem, so ein Ergebnis der Studie, kommunizieren die World's most admired Companies (WMAC) ihre Ziele an alle Mitarbeiter und verknüpfen hierdurch die übergreifende Unternehmensstrategie mit den Zielen und Aufgaben jedes Einzelnen. Laut Rehmann hätten es diese Unternehmen geschafft, aus der Krise mit motivierten und loyalen Mitarbeitern hervorzugehen.
Die Top-Unternehmen aus verschiedenen Branchen erreichen ein höheres Maß an Loyalität der Mitarbeiter und berichten von geringerer Frustration mit Arbeitsbedingungen, die nicht unmittelbar zum beruflichen Erfolg beitragen.
Mitarbeiter-Engagement gezielt fördern
Fast alle Befragten aus den Top-Firmen (90 Prozent) sind der Ansicht, dass ihr Unternehmen ein hohes Maß an Mitarbeiter-Engagement gezielt fördert. Gleiches sagten nur 71 Prozent der Teilnehmer aus anderen Unternehmen.
Die Mehrheit der Studienteilnehmer aus den WMAC glauben, dass die Bemühungen um das Engagement der Mitarbeiter nicht nur die Personalfluktuation reduziert (94 Prozent), sondern auch zu einer Verringerung von Leistungsproblemen bei Arbeitnehmern führe (85 Prozent). Nur jeweils 67 Prozent beziehungsweise 72 Prozent der Befragten aus den Vergleichsunternehmen waren dieser Meinung.
Eine deutliche Mehrheit aller Befragten (94 Prozent in WMAC, 82 Prozent in Vergleichsunternehmen) ist der Ansicht, dass hohes Mitarbeiter-Engagement zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil im Markt führt. Über 70 Prozent der Befragten aus den Top-Unternehmen geben zusätzlich an, dass in ihrem Unternehmen die Verknüpfung von Mitarbeiter-Engagement und Kundenzufriedenheit bereits erfolgreich gelungen ist. Dies glauben nur 58 Prozent der Befragten aus den Vergleichsfirmen. Rehmann weiter:
"Mitarbeiter-Engagement wird zunehmend als entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erkannt, da es wichtige Informationen über den Gesundheitszustand des Unternehmens und dessen Zukunftsaussichten aufdeckt."
86 Prozent der Befragten der WMAC geben zudem an, dass die direkten Vorgesetzten eine sehr hohe beziehungsweise hohe Verantwortung für Maßnahmen zur Verbesserung des Mitarbeiter-Engagements zeigen, verglichen mit 76 Prozent in anderen Unternehmen.
Zur Begleitstudie:
Für die Begleitstudie hat Hay Group Top-Führungskräfte aus den Unternehmen befragt, die an der Gesamtstudie World's most admired Companies teilgenommen haben. Die Antworten der Führungskräfte aus den drei in der Kategorie "Overall Corporate Reputation" am besten bewerteten Unternehmen jeder Branche wurden mit den Antworten der Führungskräfte aus den anderen Unternehmen verglichen.
23.03.2010
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