Channels- News aus meiner Stadt
- Wirtschaftsnews
- Praxistipps
- Recht & Steuern
- Jobs & Karriere
- Messen & Veranstaltungen
- Förderung & Existenzgründung
- Firmenportraits
- Versicherung & Finanzen
Services- B2B Shop
- Auftragsdatenbank
- Gewerbeimmobilien
- Vorlagen & Verträge
- Fachbücher
- Bürospiele
|
8 Fragen an ... Benjamin Günther, Mitgründer des Modeportals Stylight.de
Benjamin Günther von Stylight.de
Interview mit
Benjamin Günther, Mitgründer des Modeportals Stylight.de
Die Shopping-Tour auf virtuelle Ebene zu verschieben – das ist die Idee des Portals Stylight.de. Über 60 Online-Shops gleichzeitig können Kunden hier durchstöbern. Das Neue dabei ist: Die Ware kann nicht nur nach Marke oder Preis, sondern auch nach Farbe, Artikel (z. B. „Mantel“) und Konfektionsgröße gesucht werden.
Stylight.de wurde 2008 in München gegründet. Neben Benjamin Günther gehören von Anselm Bauer, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon zum Gründer-Team. Im Interview verrät Benjamin Günther, wie drei Männer erfolgreich ein Mode-Einkaufsportal führen und wie die Jungunternehmer ihr Business finanziert haben.
b2b-deutschland.de: Herr Günther, wie kamen Sie auf die Idee, sich mit einem Mode-Shoppingportal selbstständig zu machen?
Die Idee zu STYLIGHT.de entstand bereits während unseres Studiums. In einem Praxisprojekt haben wir uns mit dem Online-Modemarkt beschäftigt und herausgefunden, dass es da einen großen Mangel gibt: Entweder man sucht über eine normale Suchmaschine, dann bekommt man sehr ungenaue Ergebnisse. Oder man klappert selbst alle Shops im Internet ab. Das ist mühsam. Bei STYLIGHT.de findet man über 200.000 Artikel von Marken wie Adidas, Diesel oder Tommy Hilfiger aber auch kleineren Labels übersichtlich auf einer Seite.
Wie haben Sie Ihre Gründung finanziert?
Wir hatten das Glück, früh durch das Exist-Gründerstipendium unterstützt zu werden. Dazu kamen zwei Business Angels und Holtzbrinck Ventures als Investoren.
Screenshot des Portals Stylight.de
Wie finanzieren Sie sich heute: Worin liegt Ihr Businessmodell?
Wir aggregieren die besten Shops für Mode auf einer Seite. Wenn der User über STYLIGHT.de einen Artikel gefunden hat, wird er in den jeweiligen Shop verwiesen. Für die Käufe, die der Kunde dort tätigt, bekommen wir eine Provision.
Wie viele Mitarbeiter hat Stylight.de?
Wir sind insgesamt vier Gründer und werden von 11 weiteren Mitarbeitern unterstützt.
Ihre Zielgruppe dürften ja vorwiegend Frauen sein. Sie und Ihre Gründer-Kollegen sind aber allesamt Männer. Woher wissen Sie, was Frauen wollen?
Indem wir unseren Kunden zuhören. Wir nehmen das Feedback zu unserer Seite sehr ernst und entwickeln so STYLIGHT.de mit unseren Kunden zusammen. Zudem ist inzwischen mehr als die Hälfte der Mitarbeiter weiblich!
Spürt Ihr Unternehmen die Wirtschaftskrise?
Der Online-Modehandel profitiert stark von einem Wandel der Kaufgewohnheiten. Auch wenn der Gesamtmarkt für Mode zurückgeht, profitieren wir davon, dass immer mehr Internetuser lieber online bestellen als offline oder per Katalog.
Auch Top-Marken wie Prada, Dolce & Gabbana, Marc Jacobs und Hugo Boss haben Sie in Ihrem Angebot. Wie hat sich bei diesen teuren Marken der Umsatz seit der Krise entwickelt?
Wir wachsen im Moment in allen Segmenten, sowohl im hochpreisigen Sortiment als auch bei Schnäppchen. Der Durchschnittspreis der Artikel, die Kunden auf STYLIGHT.de suchen, ist über das letzte halbe Jahr sogar gestiegen!
Welchen ultimativen Tipp können Sie anderen Gründungswilligen mit auf den Weg geben?
Das wichtigste ist, dass das Team stimmt und man wirklich Spaß am Gründen und Erschaffen von Neuem hat. Sonst kann man meines Erachtens keinen Erfolg haben!
Herr Günther, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Das Interview führte Katrin Herdejürgen.
Mehr Informationen zu Stylight.de finden Sie auf der Internetseite des Unternehmens: www.stylight.de
09.11.2009
Mehr Interviews
Alexandre Liot ist der neue Geschäftsleiter der Galeries Lafayette Berlin - mit nur 29 Jahren. Im Interview verrät Alexandre Liot, wie er die neue Aufgabe in Berlin meistern will, was sein Erfolgsgeheimnis ist und welche Visionen er für das Kaufhaus hat. mehr »
Eine verrückte Idee: Ab sofort kann sich jeder seine eigene, gedruckte Tageszeitung aus verschiedenen Quellen zusammenbasteln und erhält sie per Post in den Briefkasten. Das Projekt heißt „niiu“ und ist die Erfindung von zwei Wirtschaftsstudenten. mehr »
Im Interview verrät Benjamin Günther, wie drei Männer erfolgreich ein Mode-Einkaufsportal führen und wie die Jungunternehmer ihr Business finanziert haben. mehr »
Den Erfolg des Wahl-O-Mat erklärt Armin Berger, Geschäftsführer der Agentur 3pc, die den Wahl-O-Mat designt hat, im Interview. Und er verrät, was einen guten Geschäftsführer auszeichnet und wie sich ein Unternehmen von der Konkurrenz absetzt. mehr »
"Mach dir dein Internet": Mit einer Seite in alle Zugänge einloggen - das geht mit der All-in-One-Startseite, die allyve erfunden hat. Philipp Spethmann, Mitgründer des Unternehmens, verrät im Interview, wie Internetnutzer Zeit und Nerven sparen können. mehr »
Werbeprospekte online zeigen – das ist die Idee des Internetportals kaufDA. Es erleichtert Verbrauchern die Suche nach Schnäppchen. Thomas Frieling, einer der vier Gründer, erzählt im Interview, wie ein junges Business erfolgreich wird. mehr »
Ein Kartenspiel zur Finanzkrise – ist das makaber? Das Spiel funktioniert wie Autoquartett. Doch statt Motorenleistungen vergleicht man hier Manager-Gehälter und Entlassungen. Vier Studenten haben das Spiel entwickelt. Wir haben das Quartett befragt. mehr »
Matti Niebelschütz ist Mitgründer des Internetportals MyParfuem.de. Im Interview verrät der junge Existenzgründer, wie aus Studenten Unternehmer wurden und wie eine Unternehmensgründung erfolgreich wird. mehr »
Brita Marx, Unternehmerin des Landes Brandenburg 2009 und Chefin einer Abbruch- und Recycling-Firma, erzählt im Interview, wie Ihr Unternehmen mit der Wirtschaftskrise umgeht und wie man Arbeitsplätze auch in schwierigen Zeiten erhält. mehr »
|
|