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8 Fragen an ... Thomas Frieling, Mitgründer des Internetportals kaufDA
Die vier Gründer von kaufDA
Interview mit
Thomas Frieling, Mitgründer des Internetportals kaufDA
Thomas Frieling ist einer der vier Gründer von kaufDA.de – einem Portal für Schnäppchenjäger. Die Idee: Auf der Internetseite werden Prospekte dargestellt – die somit nicht mehr den Briefkasten verstopfen, sondern gezielt gelesen werden können. Nutzer können sich so die Prospekte der Märkte in ihrer Region ansehen und die besten Angebote herausfiltern.
Das im August 2008 gegründete Portal hat gerade den Gründerwettbewerb Weconomy 2009 gewonnen, ein Wettbewerb vom Handelsblatt. Die vier Berliner Jungunternehmer Christian Gaiser, Thomas Frieling, Tim Marbach und Cihan Aksakal sind die Geschäftsführer der Juno Internet GmbH, die kaufDA betreibt.
b2b-deutschland.de: Herr Frieling, sind Sie selbst ein Schnäppchenjäger, oder wie sonst kamen Sie auf die Idee, ein Schnäppchen-Finder-Portal zu gründen?
Frieling: Die Idee ist es, ein Portal rund um lokales Einkaufen zu schaffen. Ich persönlich kaufe ungern online ein: Da fehlt mir das Anfassen, Ausprobieren und Sofort-Haben. kaufDA.de soll eine Antwort auf die Frage geben: Wann kann ich was wo am günstigsten kaufen?
Der Einzelhandel dürfte Ihnen ja dankbar sein für die zusätzlichen Kunden, die durch Ihre Website in die Läden gelockt werden. Erwirtschaften Sie Ihren Umsatz allein durch die Zahlungen der Händler/Partner?
Zurzeit ja. Derzeit konzentrieren wir uns auf das Basisgeschäftsmodell, das ja die Verbreitung von Handelsangeboten ist.
Wie haben Sie Ihre Gründung finanziert?
Zunächst aus eigenen Mitteln, danach durch die Beteiligungen von Business-Angels.
Sie planen ja auch eine mobile Version von kaufDA, womit das Portal auf Handys und Smartphones verfügbar wird. Wann wird das mobile kaufDA fertig sein?
Mobil ist zurzeit nicht unsere Haupt-Priorität. Aber für Anfang 2010 planen wir, eine mobile Version zu launchen.
Beispiele von Marken, deren Prospekte auf kaufDA zu finden sind.
Von Kaufhof bis tchibo sind alle großen Einzelhändler auf kaufDA vertreten. Planen Sie, die bestehenden Kontakte auch für weitere Projekte zu nutzen?
Solche Kontakte sind natürlich unheimlich wertvoll und werden uns sicherlich auch über kaufDA.de hinaus noch das eine oder andere Gespräch ermöglichen.
Was können Sie zum ökologischen Nutzen sagen: Werden dank Ihres Angebotes weniger Prospekte gedruckt?
Wir verschicken auf Wunsch kostenlos "Bitte-keine-Werbung"-Aufkleber, die man sich an den Briefkasten kleben kann. Jeder einzelne dieser Aufkleber rettet einen Baum. Ich glaube, mittlerweile haben wir schon ein ordentliches Stückchen Wald gerettet.
Welchen ultimativen Tipp können Sie anderen Gründungswilligen mit auf den Weg geben?
Mit möglichst vielen Leuten über möglichst viele Ideen reden. Und man sollte keine übertriebene Angst davor haben, dass jemand schneller sein könnte.
Wie sehen Sie die wirtschaftliche Zukunft von kaufDA?
Wir legen zu Zeit ein beachtliches wirtschaftliches Wachstum hin. Da kaufDA auf einem innovativen und dennoch grundsoliden Geschäftsmodell basiert, steht einer rasanten Fortsetzung unserer Expansionsstrategie nichts im Weg.
Herr Frieling, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Das Interview führte Katrin Herdejürgen.
Mehr Informationen zum Portal kaufDA finden Sie auf der Internetseite des Unternehmens: www.kaufda.de
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