Leipzigerin gewinnt den Darboven IDEE-Förderpreis

Darboven IDEE-Förderpreis Preisträgerin 2009

Die Unternehmerin Frauke Petry aus Leipzig gewinnt den mit 75.000 Euro dotierten Darboven IDEE-Förderpreis 2009. Der Preis wurde heute in Hamburg an drei Frauen verliehen.

Der 2. Preis in Höhe von 7.000 Euro ging an Prof. Dr. Daniela Steinberger von der bio.logis GmbH in Frankfurt am Main. Den 3. Preis (4.000 Euro Siegesprämie) erhielt die Münchnerin Mariana Yordanova mit ihrer Firma MediaBIOse, Architecture & Technology.

Über den Preis

Den Darboven IDEE-Förderpreis erhalten Frauen, die mit Phantasie und Kreativität als Jungunternehmerinnen erfolgreich sind oder ambitionierte Zukunftsprojekte entwickelt haben, mit denen sie eine unternehmerische Existenz gründen wollen. Seit 12 Jahren ist der Darboven IDEE-Förderpreis die renommierteste Auszeichnung ihrer Art für Frauen mit Erfolg versprechenden Business-Konzepten und wegweisenden Geschäftsideen.

Mit persönlichem Engagement und Unternehmergeist entwickeln Frauen in Deutschland innovative Ideen, machen sich selbständig, gründen Existenzen und schaffen neue Arbeitsplätze. Trotzdem sind nur ein Viertel der Selbstständigen in Deutschland Frauen.

„Die Kreativität und Leistungsbereitschaft der Frauen ist ein wichtiger Motor für die Volkswirtschaft, auf den Deutschland nicht verzichten kann“, so Albert Darboven, Inhaber und Geschäftsführer des Hamburger Traditionsunternehmens J.J. Darboven. Aus diesem Grunde rief der Kaffeeröster und Stifter den Darboven IDEE-Förderpreis ins Leben.

Der Preis unterstützt Jungunternehmerinnen und angehende Existenzgründerinnen in ihren innovativen Vorhaben. Mit 75.000 Euro dotiert, ist der Preis mehr als nur eine Anerkennung des unternehmerischen Potentials von Frauen. Vielmehr kann das Preisgeld besonders in Zeiten der aktuellen Finanzkrise eine wirkliche Starthilfe einer viel versprechenden Geschäftsidee sein.

Die hohe Anzahl an Interessentinnen und die 188 eingereichten Konzepte zur Teilnahme am Darboven IDEE-Förderpreis 2009 zeigen das kreative, innovative und unternehmerische Potential der Existenzgründerinnen in Deutschland. Die Jury, bestehend aus Dr. Henning Voscherau, Dr. Willi Hausmann, Norbert Leopoldseder, Dr. Anita Plantikow, Prof. Dr. Dr. Volker Schaub, Prof. Dr. Karin von Welck, Prof. Dr. Sonja Bischoff und den beiden Preisträgerinnen 2007, Dr. Barbara Mayer und Dr. Ilona Funke, hat aus der Vielzahl der eingereichten Bewerbungen fünf Finalistinnen ausgewählt. Nach einer Jurysitzung am Vortag der Preisverleihung, bei der alle Finalistinnen sich und ihre Gründungsidee persönlich präsentieren, wurde die Entscheidung für die Preisträgerin 2009 getroffen.

Die Preisträgerin (1. Platz)

Dr. Frauke Petry, Jahrgang 1975, absolvierte von 1995 bis 1998 ihr Bachelor-Studium in Chemie an der University of Reading (GB). Anschließend studierte sie an der Georg-August-Universität in Göttingen, wo sie im Jahr 2000 das Diplom erwarb und 2004 promoviert wurde. Ab 2005 arbeitete sie als Postdoktorandin am Institut für Humangenetik in Göttingen. Im März 2007 gründete sie die Firma PURinvent GmbH. Dr. Frauke Petry ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ihr Unternehmen

Das Unternehmen PURinvent hat einen neuartigen, ökologischen Polyurethan-Kunststoff HydroPUR® auf Wasserbasis entwickelt. Dieser besteht zu 70% aus Wasser und nachwachsenden Rohstoffen. Dadurch verringert sich der Anteil von erdölbasierten Rohstoffen auf 30%. HydroPUR® ist unbrennbar und daher für brandsensible Einsätze geeignet und besser biologisch abbaubar. Unter dem Namen BiO-Fill® vertreibt PURinvent diesen elastischen Kunststoff seit 2007 als Pannenschutzfüllung für Räder aller Größen.

HydroPUR® verzichtet auf giftige Rohstoffe und erfüllt damit bereits heute die Anforderungen der neuen europäischen Chemikaliengesetzgebung (REACH). Als einziger Anbieter umweltfreundlicher Reifenfüllungen (BiO-Fill®) strebt PURinvent in diesem Segment die europäische Marktführerschaft an. Darüber hinaus zielt PURinvent mit seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf die durch REACH geforderte Substitution herkömmlicher, überwiegend erdölbasierter Kunststoffe durch HydroPUR® in weiteren technischen Anwendungen (u. a. in den Bereichen Bau- und Dämmstoffe, Bindemittel und Formteile).

Mehr über den IDEE-Förderpreis:

www.darboven.com

05.11.2009

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