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Deutscher Zukunftspreis
Geleitwort von Bundespräsident Horst Köhler
Was haben die Entdeckung des "Giant Magneto Resistance"-Effekts und die Entwicklung einer neuen LED-Technologie gemeinsam?
Beide Errungenschaften wurden mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet – dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Während Professor Peter Grünberg den Preis schon 1998 für eine Entdeckung erhielt, die die Computerwelt revolutionierte und ihm 2007 den Nobelpreis für Physik einbrachte, stand das LED-Team auf dem Siegertreppchen der letzen Zukunftspreisverleihung im Dezember 2007.
Beide preisgekrönte Projekte zeigen die Bandbreite des Innovationsgeschehens in Deutschland. Hier die beharrliche Arbeit des Grundlagenforschers, deren Ergebnis sich heute in beinahe jedem Computer wiederfindet; dort das in direktem Kontakt zwischen einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung entwickelte innovative Lichtsystem. Herausragende Wissenschaft, die in überzeugende Anwendungen fließt, Forschung, die in marktfähige Produkte mündet – darum geht es beim Deutschen Zukunftspreis, der 2008 zum 12. Male vergeben wird.
Mit dem Preis will ich darauf aufmerksam machen, wie unverzichtbar Innovationen für unser Land sind. Oft wird unterschätzt, welche enorme Bedeutung die Neugier, die Beharrlichkeit, das Wissen und die Fähigkeiten der Forscher und Entwickler in Deutschland für unser aller Wohlergehen haben. Wir verdanken ihnen Produkte und Dienstleistungen, die unser Leben verbessern können. Wir verdanken ihnen, dass Entwicklungen aus Deutschland auch im globalen Wettbewerb bestehen: durch einen Mehrwert an Kreativität, an wissenschaftlicher Solidität und technischer Raffinesse. Und wir verdanken ihnen einen guten Teil unseres Wohlstands, denn ihre Arbeit sichert wirtschaftlichen Erfolg und damit Arbeitsplätze. Mit dem Deutschen Zukunftspreis will ich dies würdigen. Zugleich will ich darauf aufmerksam machen, dass neben der Anerkennung ihrer Leistung auch handfeste Faktoren wie Geld und Infrastruktur den Erfolg der Forscher und Entwickler beeinflussen – und an diesem Erfolg muss uns allen gelegen sein.
Auch in diesem Jahr nominiert die hochkarätige Jury vier Teams für den Preis. Ich bin sicher: Bei der Preisverleihung werden wir wieder Menschen erleben, die mit ihren Ideen und dem Willen, diese auch umzusetzen, Vorbilder für uns alle sind. Ich freue mich auf die Begegnung mit diesen Zukunftsmachern und lade Sie ein, das spannende Rennen um den Deutschen Zukunftspreis 2008 mit zu verfolgen.
Vorschlagberechtigte Institutionen
Der Deutsche Zukunftspreis ist kein Bewerberpreis. Ein Projekt muss von einer der hier benannten vorschlagberechtigten Institutionen (siehe Statuten) nominiert werden. Die jeweiligen Ansprechpartner beantworten Ihnen gerne Fragen zum Nominierungsverfahren.
Es ist jedem Forscher und Entwicklerteam unbenommen, eine der vorschlagberechtigten Institutionen auf Innovationen aufmerksam zu machen. Falls Sie ein Projekt einbringen möchten, wenden Sie sich bitte an diese Ansprechpartner. Ihre Ansprechpartner in den vorschlagberechtigten Institutionen Falls Sie ein Projekt einbringen möchten, finden Sie hier Ihre Ansprechpartner in den vorschlagberechtigten Institutionen
acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Dr.-Ing. Carsten S. Schröder Tel.: 089 / 520 30 90 E-Mail: schroeder@acatech.de
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. Norbert Esser Tel.: 0221 / 376 80 14 E-Mail: nesser@aif.de
Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Erasmus Landvogt Tel.: 01888 / 57 32 11 E-Mail: erasmus.landvogt@bmbf.bund.de
Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Dr. Christoph Sprich Tel.: 030 / 20 28 15 80 E-Mail: c.sprich@bdi.eu
Deutsche Forschungsgemeinschaft Dr. Ina Sauer Tel.: 0228 / 885 27 24 E-Mail: ina.sauer@dfg.de
Deutscher Industrie- und Handelskammertag Anna Maria Heidenreich Tel.: 030 / 203 08 15 06 E-Mail: heidenreich.anna@berlin.dihk.de
Deutsches Patent- und Markenamt Blanka Zimmerer Tel.: 089 / 21 95 47 51 E-Mail: blanka.zimmerer@dpma.de
Deutscher Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine Dipl.-Pol. Jörg Maas Tel.: 030 / 93 62 78 65 E-Mail: maas@dvt-net.de
Fraunhofer Gesellschaft Dr. Patrick Hoyer Tel.: 089 / 12 05 11 14 E-Mail: patrick.hoyer@zv.fraunhofer.de
Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. Eva Maria Heck Tel.: 0228 / 308 18 13 E-Mail: heck@helmholtz.de
Max-Planck-Gesellschaft z.F.d.W. e.V. Dr. Herbert Festl Tel.: 089 / 21 08 17 05 E-Mail: festl@gv.mpg.de
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. Christoph Herbort-von Loeper M.A. Tel.: 030 / 20 60 49 48 E-Mail: herbort@leibniz-gemeinschaft.de
Zentralverband des Deutschen Handwerks Jens-Uwe Hopf Tel.: 030 / 20 61 93 24 E-Mail: hopf@zdh.de
Deutsche Bundesstiftung Umwelt Franz-Georg Elpers Tel.: 0541 / 963 35 21 E-Mail.: fg.elpers@dbu.de
Karl Heinz Beckurts-Stiftung Christina Stahlberg Tel.: 089 / 32 99 22 32 E-Mail: stahlberg@ipp.mpg.de
Philip Morris Stiftung Reiner Korbmann Tel.: 089 / 20 80 57 00 E-Mail: reiner.korbmann@scienceundmedia.de
Stiftung Werner-von-Siemens-Ring Dipl.-Pol. Jörg Maas Tel.: 030 / 93 62 78 65 E-Mail: wvsr@dvt-net.de
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